Besatzmaßnahmen

 

 

Seit jeher werden jährlich gegen Ende März/Anfang April einige hundert Kilogramm ein- bis dreisömmerige Bachforellen (entsprechend dem anzustrebenden Alters-aufbau) - weit verteilt über alle Bachläufe - besetzt.

 

In den Jahren 2006 bis 2009 wurde der Äschenbestand durch das Einbringen von 7000 einsömmerigen Setzlingen gestützt.

 

Weiterhin wurden in den letzten Jahren wiederholt größere Mengen zweisömmerige Bachforellen, „geimpft" mit den Glochidien der Flußperlmuschel, in die Freiheit entlassen.

 

Im Jahre 2009 wurde die Elritze wieder in den Bachläufen angesiedelt, die wohl in den 1970er Jahren, als die Gewässer vor Errichtung der Kläranlagen stark verschmutzt waren, ausstarb. Diese Maßnahme verlief erfolgreich, wie das Bayer. Landesamt für Umwelt im Rahmen von Elektro-Testbefischungen festgestellt hat.

 

Ende August 2010 startete das seit längerer Zeit geplante Projekt zur Wiedereinbürgerung des Edelkrebses (siehe dazu Bericht an anderer Stelle).

 

Die Artenschutzmaßnahmen Äsche/Elritze wurden vom Fischereiverband Bayern jeweils mit 50% bezuschusst, die „Perlmuschelforellen" hat die Fischereifachberatung beim Bezirk Unterfranken unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

 

Unentgeltlich war auch der erste Krebsbesatz in einem Waldteich der Stadt Lohr, Herr Hubert Gebhard aus Rothenbuch, der seit 25 Jahren Krebse ebenfalls in Waldteichen züchtet, stellte diese zur Verfügung.